Viele Freundeskreis-Mitarbeiter engagieren sich in ihren Betrieben als Betriebsräte oder betriebliche Suchtkrankenhelfer. Der Landesverband der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe unterstützt dieses Engagement, um das Thema "Sucht im Betrieb" aus der Tabuecke zu holen. Ausserdem vermittelt der Verband kompetente Referenten für Fortbildungen und entsprechende Betriebsschulungen.
Jeder größere Betrieb hat Mitarbeiter, die von Suchterkrankung betroffen sind und jeder Chef muss mit diesem Thema umgehen. Hat er entsprechende Kenntnisse und Kontakte zu Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen, kann er helfend eingreifen, zum Wohl der betroffenen Mitarbeiter und zum Wohl des Betriebes.
In Seminaren und Workshops für Führungskräfte und Auszubildende können Betriebsangehörige zum Thema „Alkohol und Drogen im Betrieb“ geschult werden. Durch solche
Fortbildung zeigen Firmen ein vorbildliches soziales Verantwortungsbewusstsein für ihre Belegschaft. Kollegen und Vorgesetzte werden dadurch gestärkt, bei betroffenen Beschäftigten leichter intervenieren zu können als Familienangehörige. Je besser Betriebsleitung, Personalabteilung und Betriebsrat an einem Strang ziehen, umso effektiver kann der Problematik begegnet werden.
Wegschauen ist die schlechteste Option. Jeder weiß und riecht es, wer im Betrieb betroffen ist, aber niemand möchte den Buhmann spielen…
Auszubildende der Volksbank in Reutlingen nahmen an einem Suchtworkshop teil:
Sendemitschnitt