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JAHRESTHEMA
2016 mich gesucht – uns gefunden
Der ziemlich beste Schurke besuchte Laichingen

Etwa 130 Besucher verfolgten am 1. Juni im Gemeindesaal AlbanPlus die einst risikofreudige Lebensphilosophie des „ziemlich besten Schurken“ Josef Müller aus Fürstenfeldbruck.

„Das glaube ich nicht, es klingt wie Hollywood“ oder „er hat einen starken Richtungswechsel geschafft, ich nehme es ihm ab“ lauten die Kommentare von Besuchern, die mit der betrügerischen Lebensgeschichte von Josef Müller konfrontiert wurden. Dass der einstige millionenschwere Gauner nun zu Jesus gefunden hat, dem er sein Leben anvertraut, dabei Geld, Luxus und Kokain den Rücken zukehrt, lässt zunächst zweifeln. Wie sieht sie also aus, die glorreiche Umkehr vom Schurken zum guten Menschen? „Wer Geld liebt, wird des Geldes nicht satt. Geld erhöht den Appetit, aber nicht die Zufriedenheit“, sagt er heute.

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mich gesucht - uns gefunden


Ein gutes soziales Netzwerk und tragende Beziehungen sind Vitamine für die Seele. Der Wunsch nach Zugehörigkeit und sozialem Anschluss zählt zu den wichtigsten Bedürfnissen des Menschen.


„Mich gesucht – uns gefunden“ lautet das Jahresthema 2016 der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe in Württemberg, mit dem sich die Selbsthilfegemeinschaft mit über 3000 Teilnehmern beschäftigt.
„Es ist wichtig, zu unserem Scheitern in der Vergangenheit zu stehen und für die Zukunft daraus zu lernen. Dadurch öffnen sich neue Lebenschancen. Das geht am besten miteinander“, sagt Rainer Breuninger, Geschäftsführer der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe, Landesverband Württemberg.


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»mittendrin«

Freundeskreisleiter aus Württemberg äußern sich zum Umgang mit Gruppenbesuchern, die Alkokol reduziert oder kontrolliert trinken wollen und (noch) nicht bereit zur Abstinenz sind:

3. Vielleicht fühlen sich damit auch jüngere Menschen angesprochen.
»mittendrin«

Freundeskreisleiter aus Württemberg äußern sich zum Umgang mit Gruppenbesuchern, die Alkokol reduziert oder kontrolliert trinken wollen und (noch) nicht bereit zur Abstinenz sind:

6. Wir werden hier mit unserer eigenen Erkrankung konfrontiert und damit, wo unser aller Schmerz sitzt. Angst ist das Hauptthema
»mittendrin«

Freundeskreisleiter aus Württemberg äußern sich zum Umgang mit Gruppenbesuchern, die Alkokol reduziert oder kontrolliert trinken wollen und nicht bereit zur Abstinenz sind:

9. Neue Teilnehmer müssen da abgeholt werden, wo sie sind. Wir müssen sie ernst nehmen und dann kann Beziehung entstehen.
»mittendrin«

Freundeskreisleiter aus Württemberg äußern sich zum Umgang mit Gruppenbesuchern, die Alkokol reduziert oder kontrolliert trinken wollen und (noch) nicht bereit zur Abstinenz sind:


2. Wie wir alle wissen, geht es um die Sache. Hilfesuchende kommen zu uns in die Gruppen, weil sie sich erhoffen, dass man ihnen zeigt, wo der Hebel ist, aus der Sucht herauszukommen.
»mittendrin«

Freundeskreisleiter aus Württemberg äußern sich zum Umgang mit Gruppenbesuchern, die Alkokol reduziert oder kontrolliert trinken wollen und (noch) nicht bereit zur Abstinenz sind:

7. Wir sind doch für alle neuen Gruppenteilnehmer ein Beispiel, dass tatsächlich ohne Alkohol leben kann. Also bleiben wir gelassen und sehen den Menschen, der Hilfe braucht.
»mittendrin«

Freundeskreisleiter aus Württemberg äußern sich zum Umgang mit Gruppenbesuchern, die Alkokol reduziert oder kontrolliert trinken wollen und (noch) nicht bereit zur Abstinenz sind:

4. Freundeskreisleiter haben gegenüber der Gruppe eine Fürsorgepflicht. Wenn die diesen Weg nicht mitgehen kann, muss sie geschützt werden, bevor sie auseinanderfällt.
»mittendrin«

Freundeskreisleiter aus Württemberg äußern sich zum Umgang mit Gruppenbesuchern, die Alkokol reduziert oder kontrolliert trinken wollen und (noch) nicht bereit zur Abstinenz sind:

11. Unsere Gemeinschaft hat ein hohes Kapital mit der. Wir wissen wie es geht und dieser Mensch hat noch keine Ahnung. Wenn er also Hilfe sucht, dann lassen wir ihn doch kommen. Klappt das kontrollierte Trinken nicht, dann haben wir die Möglichkeit ihm zu helfen.
»mittendrin«

Freundeskreisleiter aus Württemberg äußern sich zum Umgang mit Gruppenbesuchern, die Alkokol reduziert oder kontrolliert trinken wollen und nicht bereit zur Abstinenz sind:

8. Keine Angst vor den Teilnehmern, die noch nicht so weit sind wie wir. Sie haben sich noch nicht so intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt. Bleiben wir offen und begleiten sie.
»mittendrin«

Freundeskreisleiter aus Württemberg äußern sich zum Umgang mit Gruppenbesuchern, die Alkokol reduziert oder kontrolliert trinken wollen und (noch) nicht bereit zur Abstinenz sind:

5. Früher kam ich „angezunden“ in die Gruppe, denn ich habe probiert, kontrolliert zu trinken. Nur hatte diese Einstellung von mir noch keinen Namen. Das neue Konzept ist ein Weg, der jetzt einen Namen hat und den es eigentlich schon gab.
»mittendrin«

Freundeskreisleiter aus Württemberg äußern sich zum Umgang mit Gruppenbesuchern, die Alkokol reduziert oder kontrolliert trinken wollen und (noch) nicht bereit zur Abstinenz sind:

10. Das Konzept des kontrollierten Trinkens ist für Menschen, die auf dem Weg zur Abhängigkeit sind. Im Rahmen des Suchtverlaufs kann reduziertes Trinken sehr wohl eine Möglichkeit sein. Dann erst kommen die Menschen auf die Gründe, warum sie trinken.
»mittendrin«

Freundeskreisleiter aus Württemberg äußern sich zum Umgang mit Gruppenbesuchern, die Alkokol reduziert oder kontrolliert trinken wollen und (noch) nicht bereit zur Abstinenz sind:


1. Wir haben doch alle schon probiert, weniger zu trinken, und sind gescheitert.

Mitglied:

         


 

Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe Landesverband Württemberg e.V. • Hindenburgstr. 19 a • 89150 Laichingen • Tel. 07333 – 3778 • Fax 07333 – 21626 • E-Mail